Fiskalregeln im Vergleich: Schuldenbremse vs. Stabilitäts- und Wachstumspakt
Seit 2009 im Grundgesetz verankert, begrenzt die Schuldenbremse das strukturelle Defizit des Bundes auf etwa 0,35 Prozent der Wirtschaftsleistung. Konjunkturkomponenten bieten Flexibilität, doch Infrastruktur, Klima und Digitalisierung verlangen verlässlich planbare Investitionen.
Fiskalregeln im Vergleich: Schuldenbremse vs. Stabilitäts- und Wachstumspakt
Maastricht‑Kriterien und der Stabilitäts‑ und Wachstumspakt setzen 3‑Prozent‑Defizit und 60‑Prozent‑Schuldenquote als Anker. Reformdebatten zielen auf tragfähige, länderspezifische Pfade, die Spielräume für zielgerichtete Investitionen eröffnen, ohne Glaubwürdigkeit fiskalischer Regeln zu gefährden.